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JP · Japan

Japan.

Kirschblüten. Disziplin. Entdeckung. Kontraste.

Japan ist das einzige ostasiatische Land mit WHV für Deutsche. Alte Tempel, Neon-Megacitys und Reisfelder — und ein überraschend offener Jobmarkt für Ausländer.

Visum & Einreise

Working Holiday Visum — kostenlos, einmalig

Deutschland hat ein WHV-Abkommen mit Japan seit 1980. Eines der unbürokratischsten WHVs überhaupt — keine Quote für Deutsche, kein Englisch- oder Japanisch-Test, kostenlos. Aber nur einmal im Leben beantragbar.

WHV Working Holiday Visa Japan

Für: Deutsche, Briten, Iren, Kanadier, Australier, Neuseeländer u.a. (~30 Länder mit bilateralen Abkommen)

  • Alter 18–30 bei Antragstellung
  • 12 Monate Aufenthalt — keine Verlängerung möglich
  • Nur 1x im Leben beantragbar — Lebenszeit-Visum
  • Kostenlos, keine Quote für Deutsche, kein Sprachtest
  • Antrag bei japanischer Botschaft Berlin oder Konsulat (Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg)
0 €Visumsgebühr
~3.000 €Mittel-Nachweis
Achtung: Einmalig im Leben heißt einmalig. Nicht verschwenden — wenn du 26 bist und nur 4 Wochen reisen willst, lieber Visitor-Visa nutzen und WHV für später aufheben.
Insider-Tipp

Sharehouse statt Apartment — spart Wochen und 2.000 € Move-In-Kosten.

Die japanische Apartment-Suche ist berüchtigt: Reikin (Schlüsselgeld, 2–3 Monatsmieten geschenkt an den Vermieter), Garantor (Bürge in Japan, fast unmöglich für Ausländer), Verträge auf Japanisch, Wartezeit 4–6 Wochen. Move-In-Kosten gerne 1.500–3.000 €.

Sharehouses umgehen das alles:

  • Sakura House, Borderless House, Tokyo Sharehouse — englischsprachiger Service, sofort einziehbar.
  • Kein Reikin, kein Garantor — nur Kaution (~1 Monatsmiete) und erste Miete.
  • Möbliert — sofort wohnbar, oft inkl. Internet und Nebenkosten.
  • Du sparst Wochen Wohnungssuche und kannst direkt Job-Hunting starten.

Erste 2–3 Monate Sharehouse, dann mit Job-Vertrag (für Garantor-Service-Firma) ein „echtes" Apartment — der typische erfolgreiche WHV-Pfad.

Andere Wege nach Japan

Wenn WHV nicht passt

Über 30? Schon eingelöst (WHV ist 1x im Leben)? Es gibt Alternativen — die App fokussiert sich auf WHV, diese hier verstehst du als Orientierung.

HSP

Highly Skilled Professional

Punktebasiert für Fachkräfte. Kein Altersmaximum, kein Sprachtest, beschleunigter Pfad zur Permanent Residency (3–5 Jahre).

Wann relevant: Anerkannter Beruf (IT, Engineering, Forschung) und Job-Sponsor in Japan.

SV

Student Visa

Sprachschule oder Universität. Während des Programms 28 Stunden / Woche Arbeit erlaubt (40 h in Ferien).

Wann relevant: Du willst Japanisch ernsthaft lernen — oder bist über 30 und willst trotzdem länger bleiben.

VV

Visitor Visa / 90-Tage-Frei

Für Deutsche 90 Tage visumsfrei, Arbeit nicht erlaubt. Verlängerung in Tokio möglich auf 180 Tage.

Wann relevant: Reine Reise oder kurzer Erkundungs-Trip vor WHV-Einsatz.

App-Support: WHV wird in GoHorizon vollständig begleitet — Antrags-Checkliste, Sharehouse-Empfehlungen, Job-Einstiegsstrategie. Andere Visa erklären wir, das Tracking machst du extern.

Killer-Feature für Japan

Sprachführer + Live-Übersetzer — dein Daily Driver

Englisch reicht in Tokyos Touristen-Zonen und großen Hotels. Aber bei lokalen Izakaya, Onsen-Ryokan auf Hokkaido, Konbini-Service oder beim Hauseigentümer kommst du ohne Grundjapanisch nicht weiter. Drei Schriften (Hiragana, Katakana, Kanji), höfliche Formen je nach Gegenüber, Pitch-Akzent — Japanisch ist nicht trivial.

Der freie Übersetzer wird dein meistgenutztes Feature im Alltag. Tippen oder ins Mikro sprechen auf Deutsch — sofort Hiragana/Kanji-Schrift mit Audio-Ausgabe. Beide Richtungen: im Izakaya zeigst du dem Wirt einfach den Bildschirm, er antwortet rein, du bekommst die Übersetzung. Wegbeschreibung, Wohnungsbesichtigung, Smalltalk mit dem Vermieter, Konbini-Service — der Übersetzer löst es.

Plus: 200+ Phrasen vorinstalliert — offline nutzbar, mit Audio, nach Situation sortiert (Essen, Transport, Konbini, Notfall, höfliches Smalltalk). Die wichtigsten Floskeln auswendig im Kopf zu haben gibt dir Sicherheit, der Übersetzer fängt den Rest auf.

Hallo / Guten Tag こんにちは kon-ni-chi-wa
Vielen Dank ありがとうございます a-ri-ga-tō go-zai-mas
Entschuldigung / Hallo! すみません su-mi-ma-sen
Ich verstehe nicht わかりません wa-ka-ri-ma-sen
Praktisch: „Sumimasen" allein deckt 80 % aller Situationen ab — Übersetzer übernimmt die restlichen 20 %. Mehr brauchst du im ersten Monat nicht.

Jobs & Branchen

Wo Ausländer wirklich angenommen werden

Gastronomie & Hospitality

Restaurants, Cafés, Bars — vor allem in Tokyo, Osaka, Kyoto. Englisch oft ausreichend, etwas Japanisch ein großer Vorteil.

Englisch unterrichten (Eikaiwa)

Sprachschulen wie AEON, ECC, Interac suchen native-ähnliche Sprecher. TEFL-Zertifikat hilfreich, aber nicht immer nötig.

Farmarbeit (Nokagyo)

Hokkaido, Tohoku — Apfel, Zwiebeln, Milchwirtschaft. Unterkunft oft inklusive. Physisch, aber einzigartig.

IT & Tech (Fachkräfte)

Wer Erfahrung mitbringt, findet Tech-Jobs in Tokyo — oft in englischsprachigen Startups oder internationalen Firmen.

Regionen

Tokyo, Osaka oder doch Hokkaido?

Tokyo

Megacity, alles auf einmal — Shibuya, Shinjuku, Akihabara. Teuerste Lebenshaltung, aber die meisten Jobs.

Osaka / Kyoto

Kulinarik-Hauptstadt und Tempel-Herz. Etwas günstiger als Tokyo, entspannter.

Hokkaido

Natur, Skigebiete (Niseko!), Farmarbeit. Saisonal sehr interessant, kalt im Winter.

Okinawa

Tropisch, Tauchen, Meeresfrüchte. Tourismus-Jobs, entspanntes Tempo — fast nicht wie Japan.

Saison & Klima

Wann du wo sein willst

Japan hat vier klare Jahreszeiten. Frühling (Mär–Mai) = Kirschblüte, mild. Sommer (Jun–Sep) = heiß und schwül, Taifune möglich. Herbst (Okt–Nov) = Laubfärbung, perfekt. Winter (Dez–Feb) = Hokkaido schneereich, Tokyo kalt aber trocken.

Mär–MaiKirschblüte & Frühlings-Hospitality
Jun–SepSommer-Saison Südjapan
Dez–MärSki-Saison Hokkaido

Realitätscheck

Was es kostet, was du verdienst

Lebenshaltung

Tokyo: Zimmer im Guesthouse 600–900 €/Monat. WG: 400–600 €. Essen günstig — Konbini-Mahlzeiten ab 3 €, Ramen ab 7 €. Außerhalb Tokyos deutlich günstiger.

Verdienst

Mindestlohn variiert je Präfektur: ~900–1.100 ¥/h (ca. 5,5–7 €). Tokyo-Mindestlohn 2026: ~1.100–1.163 ¥.

Faustregel: Tokyo deckt sich gerade so mit Mindestlohn-Hospitality-Job (~1.200 €/Monat netto). Auf Hokkaido oder im ländlichen Japan reicht das Gleiche für sehr komfortables Leben. Wer Japanisch lernt, öffnet 80 % mehr Türen — auch Grundkenntnisse zählen.

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